Der wichtigste Faktor in der Planung eines Films im Recruiting ist die Definition der Zielgruppe. Die richtige Ansprache der potenziellen Bewerber kann je nach Branche, Alter und Hierarchie stark variieren. Auch der Kanal, über den Inhalte veröffentlicht werden sollen, kann dabei eine Rolle spielen. Möchten Sie Kandidaten über Instagram erreichen, sollten Sie sie anders ansprechen als über LinkedIn.
Für die Umsetzung ist das Thema Authentizität besonders wichtig. Gescriptete Vorlagen für Interviews oder Mitarbeiter, die wie in einem Werbespot klingen, wirken schnell unauthentisch und damit unglaubwürdig. So kann ein Recruiting Video schnell das Image verschlechtern. Kein Bewerber erwartet ein perfektes Video – aber ein ehrliches.
Ein Recruiting Video sollte in jedem Fall professionell produziert werden. Ob das der Mitarbeiter macht, der privat regelmäßig Videos dreht und schneidet oder eine externe Agentur, ist unerheblich. Professionelle Ausrüstung mit entsprechender Kamera und Mikrofon sowie ein Programm zum Schneiden und Bearbeiten des Videos sind jedoch Pflicht.
Fokussieren Sie sich bei Ihrem Recruiting Video auf die wesentlichen Faktoren. Zeigen Sie den Arbeitsplatz, berichten Sie vom Arbeitsalltag und zeigen Sie das Team. Dabei muss es nicht immer extrem kreativ sein – je nachdem können zu kreative Filme auch nach hinten losgehen. Recruiting Videos verfolgen das Ziel, einen Einblick zu geben. Nicht mehr und nicht weniger.
Dass Ihr Unternehmen Projekte mit hohem Budget bearbeitet und bei Kunden ein exzellentes Image hat, mag für die Neukundengewinnung interessant sein, nicht aber für das Recruiting. In diesem Bereich sind Themen wie das Arbeitsklima, die Karrierechancen und die Work-Life-Balance von Interesse. Sprechen Sie im Recruiting Video Themen an, die wirklich für Bewerber relevant sind.