Letzter Versuch Bergung der Säntis gescheitert

Trotz aller Bemühungen und optimalen Wetterbedingungen ist auch der Zweite Hebeversuch des historischen Dampfschiffs Säntis vom Grund des Bodensees gescheitert. Diesmal scheint der Schaden aber deutlich größer zu sein, als beim letzten Mal.
Aufgrund der Rückschläge der vergangenen Zeit, gilt die Bergung der Säntis, vom Grund des Bodensees als gescheitert und wird vorerst eingestellt. Aber was war passiert? Ein kleiner Rückblick über die Ereignisse vom Wochenende.
Am Samstag beginnen dann die Vorbereitungen zum finalen Hebeversuch. Die Bergeplattform ist in Position gebracht und wird für das kontrollierte Absenken in 210 Meter tiefe vorbereitet.
Für die Mitglieder*innen des Schweizer Schiffbergevereins rückt der Moment in greifbare Nähe. Die Anstrengungen der letzten Monate laufen an einem Punkt fast 200 Meter über dem Wrack der historischen Säntis zusammen. Anspannung und Vorfreude unter der Bestatzung steigt.
Der erste Hebeversuch auf dem offenen See wurde als zweitägige Aktion geplant. Silvan Paganini, der Projektleiter koordiniert von seiner Kommandozentrale aus den Einsatz der Mitstreiter*innen. Und wenn es sein muss, geht der Chef auch persönlich auf Tauchstation.
Am Samstag verliefen die Vorbereitungen alle soweit nach Plan. Und von den anwesenden Teamkolleginnen und Kollegen dachte zu diesem Zeitpunkt noch niemand an das baldige scheitern des Vereinsziels.
Doch der Teufel sitzt im Detail und und was am Samstag noch nach Erfolg aussah, sollte sich am nächsten Tag in eine bittere Niederlage wandeln.
Das ambitionierte Bergeprojekt am Bodensee ist gescheitert. Sonntag gegen Mittag wurden die Hoffnungen der Männer und Frauen des Schiffsbergevereins aus Romanshorn in die untiefen des Bodensees gerissen, als die knapp 25 Tonnen schwere Bergeplattform unkontrolliert auf das Wrack der Säntis stürzte.

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